Mit Ende der Reparatur‑Prämie geht ein Förderinstrument verloren, das ausnahmsweise genau dort angesetzt hat, wo es wirklich etwas bewirkt: bei der Lebensdauerverlängerung von Geräten, der Abfallvermeidung und der Entlastung von Haushalten. Statt immer neue Produkte zu subventionieren, hat diese Förderung etwas unterstützt, das in unserer Wegwerfgesellschaft selten geworden ist: den Erhalt von Dingen, die noch funktionieren können.
Gerade jetzt wäre es wichtiger denn je, Fördermittel zielgerichtet einzusetzen:
- dort, wo Reparaturen Ressourcen sparen
- dort, wo Menschen finanziell entlastet werden
- dort, wo Umweltbelastung tatsächlich sinkt
- dort, wo regionale Betriebe Arbeit leisten, statt Massenware aus Fernost zu ersetzen
Förderungen sollten nicht dort landen, wo sie am lautesten gefordert werden, sondern dort, wo sie ökologisch und sozial den größten Nutzen bringen.
Förderungen für den, der als Erster die Enter‑Taste drückt?
